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Südtirol Classic 2016

Südtirol Classic Schenna 2016

Bei der Südtirol-Classic-Schenna sind Vernunft, Ökonomie und Ökologie Worte die man zwar kennt aber oft und gerne ausgeblendet werden, ähnlich wie bei Dampfloks. Hier sind Enthusiasten am Werk, die mit Leib, Seele sowie hohen finanziellen Aufwand ihrer Passion frönen.Meine hier gezeigten Bilder entstanden am Freitag, den 08.07.2016 zum Ende der Dolomiten-Rundfahrt an der Schennastraße in Richtung Schenna in der Nähe des gold-glänzenden Begrüßungs-Schriftzuges „Grüß Gott in Schenna“ noch vor dem Ortseingangsschild. Diese Rundfahrt war mit ihren 290 zu bewältigenden Kilometern die längste der 6 Strecken an 6 Tagen. Sie führte von Schenna aus über Steinegg zum Karerpass, hinauf zum Fedaiapass sowie Valparolapass über das Würzjoch wieder hinunter nach Meran über Brixen, Bozen und Vilpian zurück nach Schenna. Eine anspruchsvolle Strecke für Mensch und Maschine.Hier, 1 Kilometer vor dem Zieleinlauf heulten, rauchte und krächzten die Motoren und die Fahrer versuchten nochmal alles aus den betagten Maschinen rauszuholen.Wie bei jeder Rundfahrt erfolgte die Startnummernvergabe nach Baujahr des jeweiligen Fahrzeugs. Das älteste Fahrzeug, das „Amilcar“ von 1927, bekam die Startnummer „1“, der letzte Starter, ein „Mercedes 280 SL R 107“ von 1982, trug die Startnummer „150“. Moment mal! Baujahr 1982 bei einer Oldtimer-Rallye? Wie schon erwähnt: es ist die „Rallye der Sympathie“. Da drückt man als Veranstalter schon mal ein Auge zu.Die Startnummern-Reihenfolge war kurz vor Ende der Dolomiten-Rundfahrt völlig durcheinander geraten. Bei dieser Bandbreite an verschiedenen Motorisierungen und Baujahren war es nicht anderes zu erwarten.Die Rallye ging ohne große Ausfälle zu Ende. Die Siegerehrung erfolgte am Samstag, den 09. Juli und fand ihren Abschluss, wie in jedem Jahr, mit einer Riesen-Party auf dem Raiffeisenplatz in Schenna.Na dann… bis zur nächsten Südtirol-Classic-Rallye oder wie sie dann auch genannt wird.Andy Nowack

Südtirol Classic Schenna 2016Wie schon in den vergangenen 30 Jahren, befand sich Südtirol auch in 2016 wieder mal für 6 Tage im motorsportlichen Ausnahmezustand. Vom 04. bis 09. Juli fand die 31ste „Südtirol-Classic-Cars-Rally“, allerdings unter leicht veränderten Namen statt. „Südtirol-Classic-Schenna“ soll sich diese Traditions-Rallye von nun an nennen; im Volksmund: eine „Rallye der Sympathie“ oder auch „die Rallye der Herzen“. Was jeder schon wusste: bei dieser Rallye hält der kleine Ort Schenna, oberhalb Meran, die Zügel in den Händen. Außer der Namensgebung hat sich jedoch nur eines geändert: die Teilnehmerzahl! Wenn der Veranstalter im 2014 noch mit 122 Startnummern auskam, waren es 2015 schon 205! Dieses Jahr wurden 150 Startnummern vergeben an Fahrzeuge der Baujahre 1927 bis 1975. Weniger als im Vorjahr, dafür an Fahrzeugen vergeben, die in den letzten Jahren nicht teilgenommen hatten. Man konnte in viele „neue“ (Auto-) Gesichter blicken, was die Sache für treue Anhänger der Rallye interessanter machte. Kein Platz für Langeweile. Im Gegenteil; es nahmen mehr Modelle wie „Ford Mustang“ Baujahr 1966, „Chevrolet Corvette“ von 1959 oder der Exot „NASH Metropolitan“ Jahrgang 1961, aus Übersee teil.Oldtimer, zum Teil echte Rennfahrzeug-Klassiker, an einem sonnigen Tag in voller Aktion vor den wunderschönen Kulissen Südtirols zu sehen ist immer ein besonderes Erlebnis für Fahrer und Zuschauer.Den stolzen Besitzern dieser oft unbezahlbaren Raritäten sah man die Freude an, ihre Schmuckstücke der Öffentlichkeit in Aktion zu zeigen. Die oft in langjähriger Restaurationsarbeit wieder hergestellten Fahrzeuge waren technische und optische Leckerbissen für das rennsportlich interessierte Auge. Gelegenheiten zur Betrachtung der Fahrzeuge und Befragung der Besitzer gab es immer dann wenn Zwischenstopps eingelegt wurden oder abends beim gemütlichen Beisammensein.Trotz geselliger Atmosphäre wurden die Fahrzeuge während der Rundfahrten jedoch nicht geschont. So mancher Zuschauer bangte nicht um den Sieg für die favorisierten Fahrer, sondern mehr um die Unfallfreiheit der Fahrzeuge während der Rallye. Schließlich bekommt man Ersatzteile nicht mal eben beim nächsten Autoteile-Discount.

Diese Rallye kann man einfach nicht mit normalen Maßstäben eines modernen Autorennens messen. Ein Beispiel? O.K.! Wie soll man jungen Rennsport-Fans erklären dass man einem 8-Zylinder-Motor mit 3,4 Liter Hubraum nur magere86 PS entlocken kann, wie beim „Marmon Roosevelt Racer-Cabrio“ von 1929?



PHOTOGRAPHY

ANDY NOWACK

Impressum: Andy Nowack, Lindhorstweg 56, 12487 Berlin / Deutschland; Mail: andy_nowack@freenet.de